Dienstag, 8. Dezember 2020

Ausruhen in der Anderswelt

Schamanischtantrische Sessions und Kundalini-Reisen

Diese Reisen habe ich als Trance- oder Traumreise entwickelt, bei der ich das tantrische setting nutze, jedoch mit einer ganz anderen Motivation einsteige. Diesmal geht es nicht in sinnliche Entspannung, sondern gezielt in die Anderswelt, zu deinen spirits, Ahnen, Krafttieren, Traumbildern und Kraftquellen.

Meist nimmt das ganze recht schnell Fahrt auf und entwickelt sich dann in seinem eigenen Tempo. Es gilt keinen Spannungsbogen zu halten oder ein Ritual zu durchlaufen, sondern eine Frequenz zu finden und sich in den jeweiligen Prozess, der sich dann zeigt, zu begeben. 

Die sexuelle Energie ist ein sehr geniales Hilfsmittel, um auf entspannte Weise innere Reisen anzutreten, power durch den Körper zu schicken und dann auch wirklich bleibende, vom Körper empfangene und verstandene Erkenntnisse zu gewinnen und zu verankern.

Ich nutze die/deine sexuelle Kraft gezielt und intuitiv, um punktuell intensivere Schwingungen und Gefühle zu erzeugen, die innerhalb der Reise ihre Wirkung tun: anschubsen, befeuern, durchspülen, wach machen, Sinne schärfen, vitalisieren... 

Setting: Ein ruhiger, ästhetischer und lichter Raum, eine Massageliege. Kerzen, evtl Musik, Räucherwerk. Den Grad deiner Nacktheit kannst du wählen; sie ist allenfalls situativ, nicht selbstverständlich. 

Stundensatz wie immer: 100 Euro

Weihnachtsspecial

 

 
Make love not war.

Jetzt. Zu Weihnachten. Ich rufe auf zur Liebe.

Betreibt nicht den üblichen, traumwahnhaft blinkenden Weihnachtsbudenzauber. Betreibt Liebeszauber.
 
Schenkt euch keine Socken, keinen Tand. Schenkt euch und der Welt Orgasmen.
 
Schenkt eure Orgasmen bewusst hinein in unsere liebende, einfühlsame, weiche, zarte Welt, die da draußen gerade unbemerkt erblüht. Fühlt sie, und verwirklicht euch in sie hinein. Als Liebesgabe ins kollektive Bewusstsein. Indras Netz hat Hunger und Durst.
 
Findet die Frequenz des Friedens und verschmelzt mit ihr.

Liebt euch hinein in ein Sternenfeld aus Lust und Wandel.
 
Tut es gemeinsam.
 
Erfreut euch aneinander.
 
Ergreift euch und all eure Sinne. Packt euch bei den Händen und küsst euch besinnungslos. Atmet und inhaliert. Und ergießt euch gemeinsam hinein in eine Welt der Güte und heilsamen Intelligenz.

Hallelujah. In dulci jubilo. Gloria in excelsis.

Donnerstag, 22. Oktober 2020

Der Eros der Elemente - tantrische Rituale in der Natur


"Mich schüttelt der Liebesgott wie im Gebirge der Wind die unerschütterliche Eiche"

Sappho von Lesbos


Der Aufstieg war geruhsam und schweigend. Wir zwei sind im Rhythmus des Atems gelaufen, ohne Hast. Der Atem schwingt synchron mit den Schritten in einem eigenen, nicht erdachten Zusammenspiel, aber auch im Zusammenklang miteinander, zwischen Mensch und Mensch.

Dennoch ist dies hier weder eine wohlige Wanderung noch ein nettes tete-a-tete - auch kein esoterisches Waldbaden, Pranaatmen, Selbstlieberitual oder Outdoor-Sex mit sich selbst (und irgendwie ist es doch eine transformierte, würzig-erfrischende Mischung aus allem). Wir sind der Kundalini auf der Spur, der sexuellen, erotischen, kreativen power, die unseren Planeten durchzieht wie ein Netz ätherisch-feuriger Adern und die sexuelle Kraft in uns nährt. Was wir spüren wollen, ist die Wildheit, die da draußen alles in Balance bringt und für Wachstum sorgt, und die das auch in uns tut. Nur: "da draußen" ist es sichtbar, fühlbar, greifbar, hat es in die Form von Blättern, Blüten, Früchten, Tieren und sinnigen, vitalisierenden Verflechtungen. Es ist wie ein Bad in unseren Ursprüngen, sich hineinzubegeben in den Eros der Elemente, in die Spannkraft und Lebensfreude der Natur.

Wir strecken unsere unsichtbaren Fühler und Antennen aus, öffnen die Poren, fühlen uns allmählich empfindsam bis in die Haarspitzen. Wir schweigen, atmen und lassen uns treiben hinein in die, die heilige Hildegard von Bingen nannte es so, Grünkraft.

Es ist noch früh am Morgen, nur wenige Wanderer sind uns begegnet. Die meisten sind, wie wir, um diese Zeit in sich gekehrt und nur mit dem Weg, dem Wald, dem kühlen Brausen des nahen Bergbachs verbunden, die sie in morgendlichem Frieden fast für sich haben.

Im Unterschied zu den anderen ist unser Ziel jedoch kein Gipfel, keine einladende Alm samt Apfelstrudel oder eine neue persönliche Bestzeit - wir lassen uns führen, ziehen und leiten von einem Ruf, den wir beim Losgehen eingeladen haben zu uns zu sprechen. Und der Ruf ist laut.

Er lockt uns abseits des kleinen Pfades kreuz und quer über die Almwiese, um riesige Felsbrocken herum, manchmal ziehen wir diese Kreise auch öfter und Heiterkeit breitet sich in uns aus angesichts dieser verschlungenen, sinnbefreiten, scheinbar ziellosen Wege - es ist ein Spiel mit dem Gelände, den dort wohnende spirits, ein Tanz mit Bäumen, kleinen Buckeln und all den Gewächsen, die der Fuß streift -

bis wir den Ort gefunden haben, an dem wir uns niederlassen.

Allein diese Sequenz des Suchens und solch einen geheimen Platz zu finden, ist aufregend und erinnert uns wahrscheinlich an Zeiten, an denen wir Menschen uns Orte des Rückzugs in der Natur gesucht haben - um zu lieben, zu schweigen, zu kontemplieren, einen besonderen Lebensmoment zu feiern.

Diesmal ist dieser besondere Fleck Erde nah an einer Felswand, etwas erhöht. Hier stehen nur wenige Bäume und der Blick weitet sich hinaus übers noch leicht und scheu vernebelte Chiemgau. Wir ziehen, mit ausgebreiteten Armen uns drehend, einen sinnlich-leichten Kreis um uns, segnen den Ort mit den Händen auf der Erde, bevor wir uns niederlassen, und schon liegen wir lachend im Gras.

Die haltlose Freude, die meine Schüler an diesem Punkt zuverlässig überkommt (und auch mich), ist einer der schönsten Momente in diesem Ritual. Ich sehe ihm/ihr zu, wie Schichten von Sorgen, Emotionen, Ballast, schwere Schicksalsschläge, schwierige Entscheidungen und körperliche Kummerfalten sich auflösen, hinunter perlen ins Moos, wie da ein Mensch sitzt, leuchtend, erleichtert, klar, einfach eine Form ohne Bemalung und immer mehr auch ohne Inhalt, denn der beginnt sich nun, während ich diese Form sanft zu erfühlen beginne, hinaus in die Landschaft zu verströmen.

An dieser Stelle wird es interessant, denn wir könnten nun in ein, sagen wir "gewöhnliches" schamanisches Ritual eintauchen, die Elemente spüren, spirits rufen und Visionen heraufbeschwören. Hier, wo sich Schamanismus und Tantrismus zart berühren, nehmen wir nun unsere wesentliche Abfahrt ins konkret körperlich Sinnliche, und die Geschenke anzunehmen, die Eros uns durch Flora und Fauna offeriert.

Der Schüler sitzt aufrecht vor mir. Ich berühre seine Stirn, die Stellen am Schädel, in die meine Fingerspitzen wie eintauchen können - der Kopf neigt sich nach hinten, die Augen schließen sich hingebungsvoll. Der Kehlkopf öffnet sich, seufzt, singt, tönt. Manchmal rollen Tränen - das Herz wird weich, der Körper sucht den Boden, den Kontakt mit Erde und Urgrund. Die Hände streicheln die Steine. Die Sonne glänzt auf einmal in und auf allem, was uns umgibt.

Lass dich berühren. Wie berührst du die Natur, und damit auch DEINE Natur, denn alles ist ja so vielbesungenermaßen EINS - wie begreifst, verstehst, deutest du DICH? Und inwieweit, wie weit, wie tief, lässt du dich berühren?

Wie deutlich sprechen die sinnlichen, kreativen Kräfte, die Pheromone, Lockstoffe, die überall aufploppenden Pilze, der betörende Blumenduft, die Rufe der Vögel, all die archaischen Laute der Tierwelt, all diese Ausdrucksweisen eines schöpferischen Universums, zu dir? Hallt es in dir wider? Und pulsiert und strömt da in dir auch, irgendwo - die tiefe, reine, klare Lust des Seins, die orchestriert und liebkost wird vom warmen Herbstwind, vom Rauschen der vielen kleinen Wasserfälle, die du in jedem Gebirge findest, zu jeder Jahreszeit?

Die Natur tut nichts anderes als sich ständig erneuern, vervielfältigen, verströmen und weitergeben in die nächste Generation von Erscheinung. Die Kundalini, die der Materie am nächsten stehende Energieform in unserem Körper, geht in Resonanz mit den erotischen Kräften der Natur. Das schärft die Sinne, weitet die Instinkte, vervielfältigt die sinnliche Wahrnehmung und bringt uns in einen lustvollen, unschuldigen Hingabezustand, den wir kaum noch kennen heutzutage. Er greift tief ein in die sexuelle Selbstwahrnehmung und verbindet uns gleichzeitig mit der Schöpferkraft des Universums.

F. umfasst innig den kleinen Findling vor dem er kniet, ich schütze von hinten seinen Rücken mit meinem Körper, eine große Umarmung entsteht, in der er immer friedlicher und sanfter zu atmen beginnt, bis er beinahe einschläft, die Wange an den Stein geschmiegt.

A. lehnt mit dem nackten Rücken an einem Baum, die feine Borke schabt und reibt zart im Rhythmus eines leichten Tanzes an ihrer Haut. Ihr Blick verliert sich oben zwischen den herbstlichen, goldenen Birkenblättern und sanftem Himmelsblau.

Wohlig windet sich C. schlangengleich entrückt im Moos, sein Kopf ruht in meinem Schoß, die Augen sind vertrauensvoll geschlossen.

G. ergibt sich, nachdem sie lange Zeit einfach nur träumend auf der Waldlichtung zusammengerollt lag, ihrer Sinnlichkeit mit der Stirn an eine Wurzel gepresst, mit festem, genießerischem Griff in die frischen Gräser. Ihr leises Seufzen klingt beinahe ekstatisch.

Jeder Mensch reagiert anders auf die aphrodisierenden Angebote der Wildnis. Mein Anliegen ist es, nicht beim stillen Meditieren zu verweilen, sondern tatsächlich und aktiv in sie einzutreten, Teil zu werden der Lebendigkeit, deren Sinn es ist, sich erneuernd und verbessernd immer weiterzugeben, von einem Stadium ins nächste. Metamorphose für Metamorphose.

Was alles daraus in die eigene Biographie übertragbar ist, in die eigene Lustbarkeit und Lebendigkeit, ins eigene Fühlen, in die Sexualität und ins Beziehungsleben - das ist natürlich hoch individuell und läuft nicht nach Vorgabe und Plan. Durch Erforschen, Spielen und den Mut zum im positivsten Sinne Animalischen, Archaischen, wird dieses schwingungserhöhende tantrische Ritual mit sich selbst zu einem einzigartigen liebevollen Akt und Inspirationsquell.

Für ein tantrisches Ritual in der Natur brauchen wir weder Öle noch Kerzen, Musik oder Federn - es sei denn, wir finden letztere gerade und werden dadurch inspiriert. Nackte Haut ist gut, aber kein Muss. Tantra funktioniert auch dick und warm eingepackt mit Handschuhen und Mütze im Schnee. Was es braucht sind sichere Orte, Schutz durch eine/n Raumhalter/in und Koordinator/in, der/die wachsam bleibt und ungebetene Beobachter fern hält, sichere Ortskenntnis besitzt sowie die Phantasie und das Wissen, einen Ritualraum outdoor zu erschaffen. Er/sie taucht mit dem Suchenden zusammen in dessen jeweilige Choreographie, den Traumtanz, dessen tantrische Verbundenheit ein und unterstützt sie durch Körperkontakt, Halt, Bewegung, Reize und sinnliche Anregungen.

Bei Sonnenuntergang gehen wir nach Hause. Manchmal Hand in Hand, manchmal jede/r für sich. Ein zufriedenes Lächeln strahlt aus den Augen, die Gesichtszüge sind entspannt, die Körpersprache ist locker, der Gang frei, und auch wenn es regnen sollte, würde das nicht die Stimmung trüben. Es wäre einfach eine weitere willkommene Zutat zu diesem Tag, die wir hinein nähmen in alles Erlebte.

Zu reden gibt es in dieser Phase nichts, das kommt dann meist ein paar Tage später. Dann treffen wir uns auch zu einer Nachbesprechung auf einen Tee. Bei der Gelegenheit machen wir auch den nächsten Termin aus und halten fest, was erlebt wurde, wie es sich integrieren lässt, wie sich die neue Erfahrung anfühlt und wie sich das Selbstgefühl verändert hat. Was wir weiter vertiefen und verstehen wollen. Wie die Menschen im Umfeld reagieren, wie das Beziehungsnetz sich bewegt unter dem stärkenden Einfluss des natürlichen Eros.

Doch nun erstmal: Alles Gute für deinen Heimweg. Sichere Fahrt und eine sanfte Landung daheim.

 

Stundensatz: 100 Euro









Donnerstag, 20. Oktober 2016

Lustwandeley


Was dich berührt, verwandelt dich.

Das Lebendige ist die Heimat des Glücks. Manche Menschen haben immer einen Fuß an diesem Ort, andere haben ihn vergessen. 

Wieder andere Menschen können uns Wege weisen in mehr Leichtigkeit. Besonders gute Lehrer, Freunde, die Zeit für Gespräche haben, Geschwister im Geiste, Wahlverwandte.

Die Priester früherer Zeiten hatten die Aufgabe, für unser Wohlergehen zu sorgen, indem sie Dinge taten, für die wir anderen keine Zeit oder keine Bereitschaft hatten. Und die Götter - das sind einfach unsere Lebensgeister in wunderbarer, wandelbarer Gestalt.

Was früher Priesterschaft für die alten Götter war, finden wir als Spuren wieder in den heutigen yogischen und tantrischen Wegen, oder auch in der Meditation: Die Suche nach der spirituellen Heimat. Atemarbeit. Körperarbeit. Energiearbeit. Die Erinnerung daran, daß wir mit allem verbunden sind. Das Augenöffnen für die eigenen Kräfte, für die Zugänge zu den Lebensgeistern.

 

Suscha Distler, systemische Therapeutin

83224 Grassau

 

 

Meditative Sessions

Inspirierende Meditationen, Reisen mit der Kundalini und dem Atem zum Fallenlassen, Auftanken und tiefen Entspannen. Spirituell, schamanisch, yogisch (Kundalini), tantrisch, unter Einbeziehung und Betrachtung deiner individuellen Situation und Lebensfragen.
Der Session geht immer ein telefonisches Gespräch oder ein checkup bevor wir beginnen voraus, um deine Bedürfnisse exakt zu eruieren.

Meditative Sessions dauern mindestens eine Stunde, beginnen mit einer Einführung in bewusstes Atmen, mit dem Einfühlen in den jeweiligen, einzigartigen Augenblick, in deine körperlich-seelische Struktur und Verfassung. Ich bin dazu gerne mit dir im Freien, in den Bergen oder im Wald. Indoor gibt es feine Musik, die sowohl dich in deine Ruhe führt als auch mich in meiner berührenden Tätigkeit inspiriert. Es gibt Düfte und Öle, manchmal auch Räucherwerk, Zartes und Zupackendes. Ich arbeite nicht nach Schema und Programm. 

Diese Körpermeditation bedeutet ein liebevolles und für dich rein passiv-annehmendes, genießendes Berührtsein durch Mensch, spirits, die Naturkräfte und Elemente, sowie bewusstes Fühlen.

Das Ritual dient dir, ein klareres Gefühl für dein sinnliches, sexuelles, mit allem verbundenen Selbst zu erspüren, authentisch in Beziehung zu gehen, deine nicht mehr nützlichen Routinen zu beenden.

100 Euro/h

Ort (nach Vereinbarung, Wetter, individuellem Bedürfnis) im Chiemgau

       

 .... und das bin ich
"Der Kern des Lebensglücks ist das sexuelle Glück. Es ist wichtig, sich völlig klar zu machen, dass es heute Menschen mit durchgearbeiteter, ruhig entwickelter, sexualbejahender Struktur nicht gibt, denn wir alle sind durch die autoritäre, religiöse, sexualverneinende Erziehungsmaschinerie beeinflusst worden."

(Wilhelm Reich)

In dieser Aussage findet sich der Kern- und Ausgangspunkt meiner Arbeit. Ich habe langjährige Erfahrung als Therapeutin in verschiedenen Massage-, Entspannungs- und Meditationstechniken, darunter Tantra, Yoga, TuiNa und Float (Samadhi) Tanks, in Gruppenarbeit und Gesprächsleitung, weiß Bescheid über gemeinschaftsbildende Prozesse (Scott Peck) und Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall Rosenberg, habe Philosophie und Literatur studiert sowie eine Ausbildung zur systemischen Sexual- und Paartherapeutin (IFW München). 

Zusammengefasst ist mein Ansatz mehr ein philosophischer als ein psychologischer.

Meine innige Verbundenheit mit der Natur schließt den Kreis: Tantra ist angeborene, intuitive Lebenskunst, -freude, -lust und Herzkraft, ein grüner Liebes-Schamanismus, der mit dem sexuellen Freiheitsaspekt laboriert und leichtfüßig über konditionierte Abgründe balanciert, wenn nötig auch auf einem Grashalm...

 

 

 

 

Das, was man Tantra nennt, und wie ich das sehe

Der tantrische Weg ist eine einfühlsame Reise zu Deiner Lebensenergie.  

Tantra ist ein weiser und - aus meiner Perspektive - weiblicher Weg, der Mann und Frau in feinere Lebensgefühle, zu sowohl höchstem Genuss als auch höchster Einsicht führen kann, zu einer Wahrnehmung des Geistigen im Körperlichen und körperlicher Empfindung im Geistigen. Diese Durchdringung ist möglich, feierlich und immer wieder neu erlebbar. Die tantrische Praxis ist ein Erlebnis des Fühlens, eine Quelle tiefer und reiner Erquickung für Körper, Geist und Seele durch alle Schichten, Bilder, Erfahrungen und Fiktionen der Individualität hindurch.

 
Weise Wege in feinere Lebensgefühle.... 

Letzten Endes glaube ich nicht an "Therapie" und "Helfen", jedoch tief und fest an Liebe und Heilung, an Prozesse und Transformation. Mein Verständnis von Spiritualität ist ein reifes und meditativ gefestigtes.

Der meditative Aspekt ist im Laufe der Zeit zum Kern meiner Arbeit geworden. In ihm und mit ihm sind die ernsthaftesten Entwicklungsschritte möglich.

Körperbewusstsein - oder Körper & Bewusstsein in Einklang - dies ist meine Botschaft und Mission: Den Körper erfassen und durchdringen und verstehen, in all dem, was er fühlt und spricht wahrnehmen, ein wirkliches Hören und Sehen.

Es bringt uns tatsächlich in ein heiligeres Lebensgefühl und ein gesünderes Miteinander, als es bislang so üblich ist in unserem Sein und unseren Beziehungen.

Preis Coaching: 100 Euro/h


Frauen und Männer sind vor allem eins: Menschen in lustiger biologischer Verkleidung. Ihr Denken und Verhalten ist allermeist patriarchal geprägt, und das ist ihnen erstaunlicherweise gemeinsam. Und doch gibt es da ein Kontinuum, unzerstörbar und immer wiedergeboren, das wir nicht so ganz einordnen können in unsere meist patriarchal bewerteten Abläufe. Das Weibliche. So kommt es, dass das, was wir heute als "weiblich" empfinden und benennen, uns ein wenig Angst macht.

"Typisch Frau!" Despektierlich klingt das, und genau deshalb geht es beide Geschlechter an.

Deshalb auch: "Weibliche" Wege in feinere Lebensgefühle - ohne damit "die Frau" an sich zu bevorzugen.  

Das Weibliche wendet sich an Frau wie Mann, denn das "Weibliche" wirkt und will vermehrt, neu, frisch, stark wirken - es tut beiden Geschlechtern gut. Das reine Weibliche ist chaotisch, unberechenbar, ungestüm, wild und: lebendig! Es ist die Lebenskraft, das pure Schöpferische. Jede/r kreativ Aktive kultiviert etwas Wildes, Strukturloses, Bewegliches in sich, aus dem Schöpfung entsteht. Mit der Erscheinungsform "Frau" hat das gar nicht so viel zu tun (es gibt ja auch schöpferische, chaotische, unberechenbare,.... Männer!), bis auf diese eine große, verrückte, unfassbare Tatsache, dass weibliche Körper diejenigen sind, die Leben ausbrüten, behüten, hervorbringen und nähren (können), und Frauenwesen dadurch sehr beeindruckende Erfahrungen machen. Allein dieser Umstand zeigt an, was Weiblichkeit eigentlich meint und warum wir sie (wieder) ehren, schützen und beleben sollten - es gibt so viele Formen Lebendigkeit, Weiblichkeit wie MENSCHEN. Die Aufgabe besteht darin, diesem Lebendigen wieder Wege zu bahnen in unserem Denken und Handeln, direkt in unserem heutigen vertrackt und kompliziert erscheinenden Miteinander.


Die Mysterien ereignen sich am Hauptbahnhof, sagte Joseph Beuys, was bedeuten soll, dass unser ganz alltägliches Leben etwas Heiliges ist. Und so sollten wir es auch behandeln und ehren - vielleicht, indem wir Tempel, Oasen, kleine Heiligtümer schaffen inmitten des Alltäglichen, überraschend, schön und mit leichter Hand. Einen Ort wie die Lustwandeley, wo du dich entspannt in deine Themen, Träume, Tränen und Tagphantasien sinken lassen kannst.

Um zu reden, zu schweigen, dich berühren zu lassen, dir eine Auszeit zu nehmen, die ganz deinem Sein, deiner Sexualität, deiner Sinnlichkeit, deinem innersten Wesen gewidmet ist.


Sichtbar wird die ureigene Fülle und Weisheit jedes Wesens, frei von Konzepten, Vergleichen, Vorbildern, Vorgaben und lebensfeindlichem Gesetz. Diese Art und Weise ist zutiefst "weiblich", also lebendig, weil freilassend, spielerisch, wohlwollend und integrierend, und dient uns in den verschiedensten, ja sicherlich, so wir uns so weit und noch weiter wagen, in allen Lebenslagen.


Ich arbeite für eine lebendigere, am Lebendigen orientierte Welt. Für mehr Schönheit, Leichtigkeit und Freundlichkeit zwischen uns, manifestiert in Übungs- und Lernfeldern.